Spiellokal

Re: Spiellokal

Beitragvon Klaus-Herbert » 10. Nov 2011, 12:18

Liebe Schachfreunde,

ich kann die scharfen Worte gegen die Bewirtung des Hopfenspeicher nicht nachvollziehen. Ich würde diesen Schachfreunden empfehlen in eine Gaststätte zu gehen und die mitgebrachten Speisen und Getränke auszupacken und zu verzehren. Bei Einwänden des Wirtes kann man ja entgegnen, dass diese anmaßend sind. Außerdem ist das auch bei Spiellokalen(Gaststätten) anderer Mannschaften so zu sehen. Es liegt auch am Verhalten der Schachfreunde, wie weit man bereit ist sich etwas diskret zu verhalten. Mir jedenfalls hat es bisher im Hopfenspeicher gefallen.

Ich kann mich auch erinnern, dass auch im Schreberheim ähnliche Anfangsworte gefallen sind, nur dort konnte man sich etwas verkrümeln, damit der Wirt es nicht mitbekam. Wenn wir ein Spiellokal ohne Bewirtschaftung haben wollen, muss man es suchen, aber es wird auch nicht allen Schachfreunden gefallen(mir persönlich macht das nichts aus). Mir persönlich ist der Wechsel wieder Montags zu spielen unangenehmer, aber das ist mein Problem.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus
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Re: Spiellokal

Beitragvon Georg Heinze » 10. Nov 2011, 14:43

Nein, wir wollen es nicht auf die Spitze treiben und auf dem Teppich bleiben, zumal wir ab Januar dann auch wieder zum Training in den Hopfenspeicher kommen. Jens D. und Sven haben ihre Meinung gesagt und Klaus auch. Ich habe auch meine Meinung und viele andere auch.
Es ist natürlich ein Unding, wenn jemand in der Gaststätte sein Frühstück oder sein Getränk auspackt. Soviel Kultur müsste eigentlich jeder haben.
Mein Problem ist es, dass ich vor allem zum Sonntagswettkampf meine Partie spielen will und zusehe, dass wir auch als Mannschaft "unser Ding" machen. Es kostet mich schon Überwindung, ständig darauf hinzuweisen, dass wir uns in Gaststätten-Räumen aufhalten und dann soll ich noch den Polizisten spielen?
Achim trifft es noch härter, da er sich außerdem dienstags nach den Wettkämpfen noch Einiges anhören muss.
Achim ist morgen bei Frau Ansorge, der Chefin der Kregeline. Er wird auch anfragen, ob wir zur 5.Runde in der Kregeline spielen können und zu welchen Konditionen. Wir haben auch im neuen Jahr noch 4 Runden und können uns dann ggf. entscheiden, ob da oder dort.
Mir wäre es ja am liebsten, wir würden ganz in die Kregeline ziehen. Auch 1 Euro mehr im Monat sehe ich nicht als Problem, wenn ich bedenke, dass mein kl. Bier im Hopfenspeicher auch 2 Euro kostet und das 4x im Monat. Für andere ist es vielleicht zu happig, 1 Euro Beitrag mehr im Monat. Wahrscheinlich müssen wir das Problem im Februar zur Mitgliederversammlung bereden.
Wer nachrechnet, weiß natürlich, dass bei 1 Euro x 50 Mitglieder x 12 Monate erst 600 Euro zusammenkommen, aber 47 oder 48 Trainingstage x 18 Euro 846 bzw. 864 Euro betragen würden.
Da müssen wir sehen, was sich da an anderer Stelle noch machen lässt.
Aber vielleicht haben wir auch eine andere Lösung.
G.H.
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Re: Spiellokal

Beitragvon jensbär » 10. Nov 2011, 16:22

"Es ist natürlich ein Unding, wenn jemand in der Gaststätte sein Frühstück oder sein Getränk auspackt. Soviel Kultur müsste eigentlich jeder haben."

Woher sollen denn die Gäste die Gepflogenheiten kennen? Gästen zu sagen, dass Sie konsumieren müssen, das ist das Unding. Man kanne einzig darauf höflich hinweisen, es zu unterlassen und das hat Achim auch gemacht. Mehr geht nicht. Es ist ja schon peinlich, dass man diesen unverschämten Überwachungsanspruch seinen Gästen mitteilen muss, zumal wir in einem Hinterzimmer spielen, wo kein Publikumsverkehr ist.

Kurz und gut: Hoffentlich Kregeline!
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Re: Spiellokal

Beitragvon Georg Heinze » 10. Nov 2011, 16:48

Jensbär, so ganz kann ich dir nicht Recht geben.
Ich habe, genau so wie es Achim macht und wie ich es immer handhabe (Jürgen G. ebenso) bei der Begrüßung darauf hingewiesen, dass wir uns in einer Gaststätte befinden. Getränke oder Speisen können bestellt werden und als Bitte: wer selbst was mitgebracht hat, soll es nicht gerade auf den Tisch packen. Soweit - so gut. Ich habe auch nichts Gegenteiliges gesehen. Aber Achim sagte mir am Dienstag, dass das jemand (oder mehrere) draußen in der Gaststätte ausgepackt hat! Da habe ich allerdings nicht kontrolliert und wie käme ich dazu?
Natürlich muss nicht jeder was konsumieren, auch wenn das die Gaststätte gern hätte.
Ich verzehre dort sonntags auch nichts. Früh habe ich ausreichend gefrühstückt (mit genügend Kaffee) und mittags (mehr nachmittags) erwartet mich zu Hause mein Mittagessen. Zwischendurch brauche ich nichts, auch nicht zu Hause.
Ich habe auch mit dem gegnerischen ML (Roland Bloi) über das Problem an sich gesprochen. Er sagte mir, dass seine Schachfreunde immer was dabei haben, weil es Gaststätten gibt, die werden erst später bewirtschaftet. Ob das nun der Grund ist oder ob es den Leuten einfach zu teuer ist, weiß ich nicht.
Übrigens gibt es auch anderswo Probleme, wenn in Gaststätten gespielt wird.
Hier mal ein Artikel dazu:

Hallöle,

Zunächst mal: Ich will keine Meinungsäußerungen, sondern nur Fakten sammeln.

Folgendermaßen gestaltete sich mein erster Hamburger Mannschaftskampf: Der Mannschaftsführer des gastgebenden Vereins informierte uns bei seiner Begrüßungsansprache darüber, dass der Wirt den Verzehr von selbst mitgebrachten Getränken auch den Gästen untersagt. Darüber hinaus bestünde dieser darauf, dass jeder Spieler im Laufe des Abends mindestens ein Getränk bestellte. Einige von uns (unter anderem ich) verzichteten auf dieses "Angebot". Einem meiner Teamkameraden, der ebenfalls nichts bestellt hatte, knöpfte der Wirt im Flur 1 Euro Toilettenbenutzungsgebühr ab - unter der Androhung, sonst die Polizei zu rufen, um ihn hinauszubefördern.

Wie gesagt, ich wünsche zu dem ganzen Kram keine Meinungsäußerungen, sondern möchte einfach nur wissen, ob irgendein Landes- oder Bezirksverband einen Passus in seiner Turnierordnung hat, der den Verzehr von Eigengetränken explizit erlaubt oder Ähnliches. Ebenso interessiert mich, ob irgendwo schon mal ein Protestfall zu einer solchen Fragestellung verhandelt wurde.

Nochmal: Bitte keine bloßen Meinungen, auch keine Hinweise auf Komplettturniere mit ähnlichen Vorschriften (wie z.B. Ramada). Ist mir alles bekannt, aber eine andere Sachlage als in einer Liga. Bitte verzichtet auch auf Beiträge a la: "Dazu ist mir nichts bekannt", die helfen nicht weiter.


Und wer noch mehr dazulesen will, hier der Link:
http://srk.schachbund.de/forum/viewtopic.php?f=2&t=143
G.H.
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Re: Spiellokal

Beitragvon Georg Heinze » 10. Nov 2011, 17:09

Was mir noch einfällt: Dechi, du hast doch eine Firma. Günter kennt bestimmt ein Modell, wo du -sagen wir- 1000 € dem Verein gibst, du darüber eine Spendenquittung erhältst und beim Finanzamt alles zurückbekommst - oder so ähnlich. :th_loveu:
Was ich sagen will: vielleicht müssen wir auch mal konkreter über Sponsoring nachdenken.
G.H.
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Beitragvon jensbär » 10. Nov 2011, 18:55

Kregeline. Vielen Dank für Eure Bemühungen. Ansonsten: HÄH?
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Re: Spiellokal

Beitragvon lutz » 10. Nov 2011, 21:41

Es geht sogar noch extremer! Im Fernsehen kam letztens ein Beitrag, in dem 4 Freunde in eine Gaststätte gegangen sind und sich 3 Leute etwas zu essen bestellt haben, während der Vierte nur etwas zu trinken haben wollte. Daraufhin wurde er vom Wirt aufgefordert, ebenfalls etwas zu essen zu bestellen. Als er dies mit dem Hinweis, dass er bereits zu Hause gegessen hätte, ablehnte. wurde er kurzerhand vom Wirt vor die Tür gesetzt! Ein starkes Stück! Und das Schlimmste daran, finde ich, dass der Wirt auch noch im Recht ist. Auf Grund der Tatsache, dass er das Hausrecht hat, kann er auch bestimmen, wen er als Gast haben will oder wen nicht!

Das sich Bedienung bzw. der Wirt zwei Tage später beschwert, dass gleich die Leute aufzufordern, dass in den Lokalräumen keine eigenen Getränke und Speisen verzehrt werden, ist allerdings ein absolutes Unding! Was geht uns sein Gastraum an? Da muss er schon gleich dafür sorgen. Allerdings ist es auch ein Unding, dass ich mich in eine Gaststätte setze und dort meine Speisen und Getränke verzehre. So etwas geht nur in Bayern in den Biergärten, in denen der Wirt es dulden muss, dass seine Gäste ihre Brotzeit mitbringen.

Von der Seite sehe ich es sehr positv, wenn es mit der Kregeline oder auch wieder im Schreberheim klappt, da das Gefühl dort nur geduldet zu sein, doch überwiegt.
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Re: Spiellokal

Beitragvon Georg Heinze » 10. Nov 2011, 22:26

Wer sich dafür interessiert, hier ist der Link zum Video:
http://www.rtl.de/cms/sendungen/superst ... 82504.html
Man muss es allerdings abwägen, ob man es sich leisten kann, Gäste zu vergraulen.

Von der Seite sehe ich es sehr positv, wenn es mit der Kregeline oder auch wieder im Schreberheim klappt, da das Gefühl dort nur geduldet zu sein, doch überwiegt.

Ich denke, damit meinst du den Hopfenspeicher. :ja:
G.H.
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Beitragvon jensbär » 10. Nov 2011, 22:51

Wie gesagt, wir bekommen Gäste und denen sagt man nicht, dass Sie einen impertinenten Wirt unterstützen müssen. Ich mochte diesen Schuppen noch nie.
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Re: Spiellokal

Beitragvon JoEb » 11. Nov 2011, 14:21

Liebe Schachfreunde,
ich habe mich gezwungen gefühlt,den unsäglichen Beiträgen,die zur Spirale ausufern könnten,zu begegnen.Ich kann allerdings nicht alles das schreiben,was mir so auf der Zunge liegt.Nur folgendes:
Dem Vorstand war mit dem Umzug in den Hopfenspeicher klar,dass es Probleme mit der Gaststättenleitung geben könnte,obwohl wir gedacht hatten,dort gut aufgehoben zu sein.
Die Praxis sah dann aber nicht gut aus.
Ich stelle erst einmal fest,dass es zu den Mannschaftskämpfen seitens der Gaststätte "keinen Konsumzwang" gibt.
Unser "goodwill" mit dem Frühstück im Hopfenspeicher hat sich leider nicht bewährt.
Was den Verzehr der mitgebrachten Gastronomie angeht,da ist das Recht eindeutig auf seiten der Gaststätte.
Leider werden die Hinweise an alle Spieler vor Wettkampfbeginn von einigen uneinsichtigen Spielern nicht beherzigt,was zu den berechtigten Reaktionen der Gaststätte geführt hat und ich letztlich der Leidtragende war,alles wieder ins Lot zu bringen.So etwas kann ich und die ML eigentlich nicht brauchen,den Polizisten für andere zu spielen.
Ich habe nun reagiert,um ein Spiellokal für alle Mannschaftskämpfe dieser Spielsaison zu ordern,in der Hoffnung,dass euer Suchen von "Haaren in der Suppe" etwas minimiert ist.Hiermit habe ich,ohne jemand von euch gefragt zu haben,folgendes festgelegt:
- UnserTrainingstag findet ab Montag,dem 14.11. bis zum 19.12.11,wie bereits bekannt,in der Kregeline statt.
- Der 4.Spieltag der Mannschaften am 20.11. findet wie geplant im Hopfenspeicher statt.Aus Organisationsgründen
geht es nicht anders.Ich erwarte,dass wenigstens einmal gute Miene zum bösen Spiel gemacht wird.
- Die Spieltage 5 bis 9 werden in der Kregeline durchgeführt.Die Option der Weiterführung besteht.
- Ab Dienstag,dem 03.01.2012,wird dann mit dem ersten Blitzturnier im neuen Jahr bis auf weiteres wieder in den
Hopfenspeicher gewechselt.Ein genereller Umzug in die Kregeline muss diskutiert werden,denn es Geld daran.
- Unsere Jahresabschlussfeier mit Bowling am 16.12. bleibt wie geplant im Hopfespeicher bestehen.

Einige interessante Details zur Kregeline.
Ich hoffe,dass wir uns in den Räumlichkeiten wohlfühlen können.
Der Mietzins für sonntags beträgt jeweils 40 €
Der Mietzind für montags beträgt jeweils 18 €
An den Sonntagen muss bei Bedarf an Kaffee dieser selbst gekocht werden.Alkoholfreie Getränke stehen zur Verfügung.Leider keine warme oder kalte Küche.
Neugierige,die bisher dienstags nie erschienen sind,werden montags gern gesehen.

Nun liegt es an den Unmutbekennenden und Romanschreibern (ich bin heute die Ausnahme),hierzu ihre Meinung zu äußern.
JE
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